Gleichgewichtsprüfung in Heidelberg: Sturzrisiken mindern, Lebensqualität verbessern

Gleichgewichtsstörungen oder volkstümlich Schwindel kennt wohl fast jeder Mensch. Etwa wenn man zu wenig getrunken hat, an einem sehr heißen Tag oder wenn man zu rasch aufsteht. Meist lässt der Schwindel rasch nach und tritt auch nicht mehr auf. Doch manchmal kann er auch zum Problem werden. Gleichgewichtsstörungen können in jeder Altersstufe auftreten. Sie bedeuten in der Regel nicht nur einen hohen Leidensdruck für die Betroffenen, sondern stellen auch eine Gefahr, etwa durch Stürze, dar. Die Ursachen für Gleichgewichtsstörungen sind vielfältig und neben vergleichsweise harmlosen Gründen können auch ernsthafte Erkrankungen hinter einer Gleichgewichtsstörung stecken. Deshalb ist es auch so wichtig, durch eine Gleichgewichtsprüfung in Heidelberg die Ursachen hinter einer Gleichgewichtsstörung zu ermitteln, da es sich bei Gleichgewichtsstörungen nicht um die Krankheit selber handelt, sondern um ein Symptom.

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Wie treten Gleichgewichtsstörungen in Erscheinung?

Wenn die Umgebung vor den Augen verschwimmt, sich alles zu drehen scheint, die Betroffenen das Gefühl haben, der Boden würde unter ihnen schwanken oder kippen, dann spricht man von Gleichgewichtsstörungen oder Schwindel. Auch Unwohlsein kann eine Begleiterscheinung von Schwindel sein. Diese Symptome können unmittelbar und ohne Vorankündigung auftreten und rasch wieder abklingen. Oft haben Betroffene allerdings bereits länger mit den Symptomen zu tun - etwa wenn sie zu rasch aufstehen, zu lange stehen, aber auch völlig unvermittelt und ohne erkennbaren Grund.

Wie funktioniert das Gleichgewicht?

An unserem Gleichgewichtssinn sind gleich mehrere Sinne und Organe beteiligt, deren reibungsloses Zusammenspiel unerlässlich ist. So gibt es ein Gleichgewichtsorgan im Innenohr und das Gleichgewichtszentrum im Kleinhirn, aber auch die Augen und das Gehör spielen eine wichtige Rolle für das Gleichgewicht.

Möglichen Ursachen für Gleichgewichtsstörungen

Bei Gleichgewichtsstörungen handelt es sich nicht um eine eigenständige Erkrankung, vielmehr sind sie ein Symptom, hinter dem teilweise ernstzunehmende Erkrankungen stecken können. Manchmal gibt es
allerdings auch vergleichsweise harmlosen Erklärungen für ein gestörtes Gleichgewicht. So können Umwelteinflüsse wie etwa Hitze oder starker Lärm zu Schwindel, Gleichgewichtsstörungen oder sogar Ohnmacht führen. Auch Stress, Dehydrierung oder eine einseitige Ernährung etwa im Zuge einer Diät können Gleichgewichtsstörungen verursachen. Nicht selten sind aber Erkrankungen der am Gleichgewichtssinn beteiligten Organe oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie niedriger Blutdruck ursächlich für den Schwindel.

Welche Probleme können durch eine ausbleibende Behandlung entstehen?

Wer über Tage oder sogar über längere Zeit hinweg unter Gleichgewichtsstörungen leidet, sollte die Ursachen unbedingt vom Arzt abklären lassen. Das Hauptproblem, wenn man eine bestehende Gleichgewichtsstörung ignoriert, liegt darin, dass sich dahinter durchaus ernstzunehmende Krankheiten verbergen können. So kann zum Beispiel ein unerkannter Bluthochdruck oder ein zu niedriger Blutdruck ursächlich für die Gleichgewichtsstörungen sein. Herz- und Kreislauferkrankungen können Schwindel und Gleichgewichtsstörungen verursachen, ebenso wie eine Gehirnerschütterung oder ein zurückliegender Schlaganfall. Bei Senioren kann ein gestörtes Gleichgewicht ein erstes Warnzeichen für eine beginnende Demenz sein. Aber auch eine Entzündung im Innenohr oder eine Sehstörung, die durch eine Brille behoben werden kann, können Gleichgewichtsstörungen verursachen. Deshalb ist es wichtig, bei einer Gleichgewichtsprüfung in Heidelberg abklären zu lassen, ob eine behandlungsbedürftige Erkrankung hinter der Störung steckt. So kann der Arzt die Ursachen abklären und das weitere therapeutische Vorgehen bestimmen.

Welche Diagnoseverfahren werden bei der Gleichgewichtsprüfung in Heidelberg angewandt?

Da sich hinter Gleichgewichtsstörungen und Schwindel die unterschiedlichsten Ursachen verbergen können, bieten wir im Rahmen einer Gleichgewichtsprüfung in Heidelberg unseren Patienten ein umfangreiches neurootologischen Untersuchungsspektrum an. Zu den Diagnoseverfahren gehören beispielsweise die Elektronystagmographie, die Computervideonystagmographie und die optokinetische Untersuchung, bei der die Bogengänge des Innenohres untersucht werden. Bei der VEMP (vestibulär evozierte myogene Potentiale)-Untersuchung geht es unter anderem um die Überprüfung des Sacculus und die Funktion der assoziierten Gleichgewichtsnerven. So können wir im Zuge einer Gleichgewichtsprüfung in Heidelberg die Ursachen für Gleichgewichtsstörungen und Schwindel ausmachen und anschließend einen wirksamen Behandlungsplan erstellen.

Diagnostische Möglichkeit der Posturographie

Posturographie ist eine Methode, um das Gleichgewicht einer Person zu testen. Dabei steht man auf einer speziellen Plattform, die kleine Bewegungen aufzeichnet. Diese Plattform misst, wie stabil man steht und wie schnell man auf Änderungen im Gleichgewicht reagieren kann.

 

Die Ergebnisse der Posturographie können helfen, festzustellen, ob es Probleme mit dem Gleichgewicht gibt, zum Beispiel bei Schwindel oder Stürzen. Die Ergebnisse können auch dabei helfen, die Wirksamkeit von Therapien zu messen und zu überwachen.

Häufig gestellte Fragen: